Donnerstag, 1. August 2019

2019 Greina - Ticino

Dieses Jahr wollten wir von Graubünden ins Tessin wandern. Schon lange hatten wir von der Greina-Ebene gehört, die wollten wir nun anpacken. Anstatt das ganze Ticino zu durchwandern, entschied ich mich, auf einige Highlights zu beschränken. Da es sehr heiss war, liessen wir die letzte der geplanten Wanderungen, vom Valle Muggio auf den Monte Generoso, weg und wanderten noch etwas auf dem kühlen Lukmanier.

1. Tag Vrin - Terrihütte


Start in Vrin im Val Lumnezia, wir wanderten schon zum 4. Mal in dieser Zusammensetzung


Handwerkskunst an einer Scheune in Vrin




Ich hatte mich entschieden, nicht das kleine Postauto hinauf nach Puzzatsch zu nehmen, sondern langsam einzuwandern. So konnten wir auch das lichtdurchflutete Val Lumnezia geniessen.


Blick ins Val Lumnezia hinunter


ins Val Lumnezia hinauf, rechts oben ist unser Ziel, die Greina


der Aufstieg war wie üblich anstrengend, bei der Rast unterhielt uns eine aufdringliche Kuh


Höhe geschafft


Greina in voller Grösse, hier wäre fast ein Stausee entstanden


von dieser neuen Hängebrücke hatte uns eine Wirtin schon erzählt, sie erleichtert den früher häufig vereisten Zugang zur Terrihütte


wirklich super, die neue Brücke


und schon erwartete uns die Terrihütte


diesen Anblick des Val Sumvitg genoss ich bei der Abendcigarre

Wir schliefen gut, aber eng in der voll gefüllten Terrihütte und wurden auch ausgezeichnet bewirtet. Aufgefallen sind uns die aufgestellten Gehilfinnen, bravo!


2. Tag Terrihütte - Campo Blenio
Eigentlich hatten wir vor, bis zum Pian Geirett zu wandern und dann den Bus hinunter zu nehmen. Wir hätten aber anderthalb Stunden warten müssen, so tippelten wir halt weiter.






der Rein da Sumvitg, hier wäre wohl der Staudamm zu stehen gekommen


Greina mit Kies


mit Blumen


wir sind nicht die einzigen

Über diese Ebene zu wandern ist ein besonderes Erlebnis, die Weite, die Stille, die wenigen Wanderer. Die Greina ist nur zu Fuss zu erreichen, das macht sie exklusiver. Es ist eine Verbindung zwischen Graubünden und Ticino für Kenner.


in der Scalettahütte (hier von unten gesehen) kehrten wir ein und genossen das Essen


zum Beispiel den würzigen Bergkäse


Über den steilen Weg, eben scaletta, gingen wir den Abstieg ins Val Camadra an.


es zieht sich


aber die Wasserfälle lenkten vom langen Weg ab


Schliesslich kamen wir todmüde in Ghirone an und nahmen den Bus nach Olivone. Dadurch entging uns die interessante Strecke entlang des Flusses.


Im cuore alpino, einem ehemaligen Schwesternheim mit grossem Garten, erholten wir uns als Gäste von Sara und Andrea.

3. Tag Badetag
Heute war baden angesagt. Das war geplant, passt aber sehr gut zum heissen Wetter. Per Bus dislozierten wir nach Biasca, dann mit dem Zug nach Lugano und mit der Centovallibahn nach Ponte Brolla. Nach einem mittleren Fussmarsch erreichten wir den Badeplatz.


Der Platz war stark gefüllt, so gingen wir weiter zu einem kleineren versteckten Platz (Standort bleibt geheim).


Das Wasser war angenehm erfrischend, wir badeten, plauderten mit einem angenehmen Nachbarn und picknickten. Danach ging es zu Fuss nach Pont Maggia auf den Bus nach Locarno, dann mit dem Zug nach Giubiasco, dann nach Lugano. Uns schon waren wir bei unserem neuen Heim, dem Hotel/Hostel Montarina. Hier wollten wir dreimal übernachten.


Es liegt gleich über dem Bahnhof Lugano. Wir waren zu viert in einem 5er-Zimmer, mit KLIMAANLAGE!


Der Pool gehört zu der ganzen Hotelgruppe und war lätschilei, aber die Dusche kühlte ausreichend. Dieses Bild entstand am späteren Abend, als der Pool schon geschlossen war, bei der Abendcigarre.


Dieser Röstgemüse/Salat und eine Pizza ergab ein ganz gutes Nachtessen im Lokal über den Gleisen.

4. Tag Höhenwanderung Monte Tamaro - Monte Lema



Wieder ging es mit Zug nach Rivera und dann mit der Seilbahn hinauf zur Alpe Foppa. Natürlich besuchten wir die berühmte Kirche von Mario Botta, die Santa Maria degli Angeli.



Ein spirituelles Erlebnis, man kann nur sehen, staunen und sich berühren lassen.

Dann begann der Anstieg zum Monte Tamaro, unterbrochen von einem Halt bei einer einfachen Berghütte mit sympatischer Bedienung. 


Die Strecke ist lang, von der berühmten Aussicht war nicht so viel zu sehen.


Der Weg ist gut zu gehen.


Schliesslich kam der Monte Lema in Sicht, der vorherige Abstieg und Aufstieg war nicht mehr schlimm. Danach ging es per Seilbahn, Postauto und Zug über Agno wieder nach Lugano, die Hitze war gross.


Diesen Abend assen wir im Hotel-Grotto. Die Küche ist sehr gut, auf dem Bild sind die Ravioli Excelsior zu sehen, so haben sie auch geschmeckt. Jedes Raviolo hat eine andere Füllung.


5. Tag Lugano - San Salvatore - Morcote




Leider war  das Funiculare gerade in Reparatur, wir waren ungeduldig und etwas dumm und erstiegen den San Salvatore zu Fuss, was bei der Hitze recht anstrengend war. Oben angekommen, wurde die Wanderung aber sehr schön, der Weg ist fast immer im Wald.



Da unten liegt Morcote. Dort nahmen wir das Schiff zurück nach Lugano Paradiso und wieder ging es zum Baden in den Luganersee.


Das war richtig dolce vita - Baden, Apero, Liege, dann etwas Kleines essen.
Nur der warme Rotwein...


6. Tag Rückreise und Lukmanier

Wir verabschiedeten uns vom vertrauten Montarina und vom guten Frühstück im Excelsior und nahmen wieder den Zug nach Biasca, dann das Postauto nach Olivone und dann das zum Lukmanier.
Eine Station nach Aquacalda stiegen wir aus und wanderten auf der Ebene, dann stieg es an zur Passhöhe.
Geri machte Extratour und entdeckte dabei die Quelle des Brenno.



Valle Santa Maria


Quelle des Brenno, der durch das Bleniotal fliesst

Nun war unsere Tour zu Ende, nach einem Imbiss (toller Siedfleischsalat) im Restaurant auf der Passhöhe ging es hinunter nach Disentis und dann auf verschiedenen Wegen nach Hause.

Fazit: Tolle Tour mit dem Höhepunkt Greina-Ebene, sehr heiss im Ticino, was den Genuss der Wanderungen etwas einschränkte, sehr stimmungsvolle Unterkünfte. Wandern mit einem Übernachtungsstützpunkt hat auch Vorteile, z. B. leichteren oder gar keinen Rucksack, aber auch Nachteile, das Gefühl des Reisens kommt abhanden.

























Dienstag, 1. Januar 2019

Hätte ich das bloss früher gewusst...


Mehr als ein Jahr lang hatte ich alle 10 Tage einen Zahnweh-Attacke, welche ich mit Algifor bekämpfte. Der Zahnarzt fand nichts. Da sagte mir eine Kollegin, sie nähme Xylit für die Zahngesundheit. Es würde die Zähne weniger empfindlich auf Belag machen.
Ich habe das ausprobiert und bei Xylitquelle Xylitkaugummi und Xylitzahnpasta bestellt. Und siehe da, erst wurden die Attacken seltener, jetzt sind sie verschwunden.
Die Wirkung scheint darauf zu beruhen, dass das Xylit für Kariesbakterien nicht verdaulich ist. Es hungert sie sozusagen aus.
Jetzt nehme ich nach dem Rauchen und dem Essen einen Xylitkaugummi und reinige die Zähne mit Xylitzahnpasta.
Die Produkte der Xylitquelle sind etwas optimierter als handelsübliche Kaugummis.