Sonntag, 25. November 2012

Testfahrt Evo 2 Steinhuserberg

Nun wollte ich auch wissen, ob die Umbauten sich im Fahrverhalten bewähren würden und ob das Ganze auch hält.
Heute Sonntag wanderte ich also bei umkippendem Föhnwetter durch das Tal der Wigger ganz nach hinten und dann gegen Waldisbühl hoch.


Der Skyver fühlte sich wirklich leichter an, allerdings hatte ich etwas blau und kämpfte sowieso.
Nach 2 Stunden erreichte ich die Höhe 971 nach Längenbüelschüür und machte mich auf die Abfahrt bereit.
Einfach toll, jetzt nicht auch 2 Stunden hinunter laufen zu müssen, sondern mit dem Roller loszubrausen.

Blick von ausgangs Längronwald Richtung Steinhuserberg.

Das Fahrgefühl war gut, die Starrgabel mit dem grossen Rad liess sich so gut wie das 24-Zoll-Rad mit Federgabel fahren. Aber es fühlte sich agiler an. Man konnte eigentlich alles voll fahren, etwa wie mit dem Bike.


Jetzt folgte noch der Härtetest, die Abfahrt durch das Bergli. Diese Abfahrt ist mit dem Bike gut zu machen, erfordert der grossen Steilheit und einiger Stufen wegen aber schon etwas Beherztheit. Mit dem Skyver liess sich das gut an, aber einem seitlichen Sturz konnte ich nicht entgehen. Da man aber so niedrig auf den Rasten steht, sind Stürze harmlos. Es hängt mit der Agilität der Front zusammen, das Rad lenkt schnell aus, die Massenkräft sind geringer, und der Nachlauf ist auch ziemlich klein.
Die Härte der Gabel ist gar kein Problem, gemäss Berichten soll sie auch Flex haben, das kann ich aber fast nicht glauben.
Fazit: Umbau gelungen, Funktion gut.

Samstag, 24. November 2012

Skyvertuning Evo 2

Evo 2: 26-Zoll-Rad und Carbon-Starrgabel, Gewicht 7770g

Evo 1: 24-Zoll-Rad

Original-Kibo-Carbon, vorne 20-Zoll-rad, hinten 16-Zoll-Rad

Als ich den Orignal-Skyver erhalten hatte begeisterte mich das Fahrverhalten. Aber in der Abfahrt ab Chlus unter der Schrattenfluh erkannte ich die Grenzen,da das Rad im groben Schotter rutschte und anstellte.
So rüstete ich den Skyver mit einem Original-24-Zoll-Rad auf. Das steigerte aber das Gewicht um 860g (das 16-Zoll-Rad wog 1382g, das 24-Zoll-Rad 2242g (jeweils komplett mit Bremsscheibe).
Das Gerät wog jetzt 9628g.
Dafür war jetzt das Fahrverhalten topp und durchaus mit einem Mountainbike vergleichbar.
Irgendwie störte mich aber das Gewicht, da ich auch ein Scott Spark RC in der Garage habe, welches 9.8kg wiegt mit Vollfederung. Das zeigt etwa den Stand der Technik.
So habe ich jetzt ein Diätprogramm durchgeführt:
Ein günstiges Mavic-Rad 26 Zoll, dazu ein leichter Continental x-Race-Pneu und ein ultraleichter Eclipse-Schlauch ergeben ein Radgwicht von 1609, das spart 632g.
Dann habe ich eine Carbon-Starrgabel von Ritchey gefunden, welche nur ca. 470g wiegt. Sie ersetzt die Suntour-Federgabel, welche 1777g wog, das spart 1307g.
Total ist der Skyver jetzt 7770g schwer und passt auch mit dem grossen Rad noch in den Rucksack.
Die Frage ist jetzt, ob mit der Starrgabel und dem grossen Rad das Fahrverhalten ähnlich gut ist wie mit der Federgabel und dem mittelgrossen Rad.
Nebeneffekt: Die Carbongabel ist traumhaft schön und passt super zum Carbon-Rahmen des Skyvers.



Samstag, 17. November 2012

Napf 2 Quickie


Das schöne Wetter lockte, ja zwang mich geradezu etwas draussen zu unternehmen. Ich wollte eine kurze Tour an die Sonne machen und so fuhr ich mal auf die Berner Seite um auf den Napf zu kommen.
Ab Fankhaus - Mettlenalp erreicht man den Napf auf der wohl kürzesten Weise, ich brauchte 45min.


Noch nie sah ich die Seilbahn von dieser Seite, für mich eine Horizonterweiterung.


Die Rückfahrt nach Mettlenalp war sehr kurz, 4.4km.


Fazit: Kurze, schnelle Strecke auf den Napf, gut geeignet, aber die Abfahrt so kurz, dass man sie auch gerade so gut laufen kann.
Bericht hier.