Samstag, 24. August 2013

Rotsteinpass

Im Toggenburg wollte ich einmal testen wie der Skyver vom Rotsteinpass hinunter fährt. Wir stiegen ab Wildhaus-Thurwies auf dem Wanderweg hinauf, Geri das Bike schiebend, später tragend, ich den Skyver am Rücken. Oben genossen wir den Ausblick und dann die Abfahrt: Es klappte gut, mit dem Skyver fast noch einfacher als mit dem Bike. Die Strecke ist im unteren Teil sehr steil, war aber meistens fahrbar.
Fazit: Test bestanden, aber es gibt schönere Ausflüge.

Sonntag, 21. Juli 2013

Walenpfad

Heute war es soweit, Wetter und Zeit stimmten um den Walenpfad zu begehen. Dieser Weg gilt als einer der schönsten Höhenwege der Schweiz. Er verbindet die Bannalp mit Engelberg.
Es war ein Erlebnis der Sonderklasse: Der Weg ist gut gepflegt und nicht besonders schwierig, das Panorama ist spektakulär, das Wetter war gut.
Anreise nach Wolfenschiessen, Postauto nach Oberrickenbach, Seilbahn Fell-Chrüzhütte, und um neun Uhr konnte ich los. Ich brauchte für den Weg etwa dreienhalb Stunden. Ein Diaschau-Video findet man hier.
Und jetzt die Abfahrt mit dem Skyver: Anfänglich auf dem Weg über Rigidalstaffel nach Ristis lief es super, dann erwischte ich einen etwas anspruchsvollen Weg über Bord nach Engelberg, aber auch der war meist fahrbar. Der Skyver ist mit dem grossen leichten Rad sehr wendig und sehr geländegängig, aber auch der Strasse bei höheren Geschwindigkeiten nicht sehr stabil.
In Engelberg wollte ich der Aa nach nach Wolfenschiessen, aber der Weg war anders an in Erinnerung, wohl wegen Wasserschäden neu erstellt und im unteren Teil gesperrt.
So fuhr ich auf der Strasse bis Grafenort und musste dann noch viel schieben bis Wolfenschiessen. Besser hätte ich die Bahn ab Grafenort genommen.
Aufgefallen: Die extrem vielen Seilbahnen in diesem Tal, davon transportieren einige auch Passagiere, heute vor allem auch Gleitschirmflieger. Da werde ich noch einiges ausprobieren.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Durchs wilde Entlental hoch zum First (fast)

Start in Farb, Parkplatz Sporthalle Farbschachen, zwischen Entlebuch und Hasle, dann Aufstieg dem Lauf der Entlen nach Burggraben, hoch bis zur Abzweigung Richtung Rossfuren, dann hinunter zur Hängebrücke über die Entlen.
Diese Brücke kannte ich von Biken her, umso schöner war es, diesmal nicht das Bike hinunter und vor allem auf der andern Seite hochtragen zu müssen.

Diese Bilder machte ich mit meiner neuen GoPro Hero3 mit chesty-Brustgurt, alle 10sec ein Bild.
Leider machte der Akku nach 1.5 Stunden schlapp.
Also, dann hoch Richtung Schwarzeneggchrüz und dann Richtung Heiigkreuz-First. Da fiel mir ein, Donnerstag geschlossen, so etnschloss ich mich direkt ab Punkt 1309 zur Abfahrt nach Heiligkreuz, dann auf dem Wanderweg Richtung Hasle.
Eine Super-Abfahrt mit viel Flow und wenig schieben, so muss skyvern sein.
Die Route:


Montag, 20. Mai 2013

Endlich Mai - endlich skyvern - auf ins Entlebuch

Das Wetter war besser als gedacht, so packte ich den Skyver und machte mich auf nach Schüpfheim.


Der Wanderweg Richtung Heiligkreuz führt offiziell über den Friedhof und dann direkt den Hang hinauf.


Beachte: Der Skilift ist kurz und hat nicht immer Schnee, aber ein Pistenfahrzeug ist da. Skifahren ist im Entlebuch immer noch echter Volkssport.


Der Weg führt teilweise sehr romantisch dem Bach entlang.



Und schon taucht Heiligkreuz auf, ein beliebter Wallfahrtsort im Entlebuch: Links Hotel Kurhaus, Mitte Kirche, rechts Sigristhaus.


Von der Reistegg aus sieht man unten Heiligkreuz und dahinter ins "Gäu", wie Entlebucher dem übrigen Kanton Luzern sagen.

Bald ist das Bergrestaurant First erreicht, und ich geniesse eine Mittagspause bei einem Gespräch mit Richard Portmann, Wanderleiter und Biospären-Tausendsassa aus Entlebuch.


Danach geht es noch etwas hinauf und dann links der Farneren auf einem Weg, wo daneben die Krokusse blühen.


Der Weg ist ein weicher Rasenweg und wirklich fast so grün wie auf dem Bild.


Der Trailrider-Rucksack ist jetzt mit dem 26-Zoll-Rad voll ausgefüllt, aber es passt genau.


Jetzt ist genug gewandert, der Mountainskyver wird aufgeklappt und los gehts.

Bei Fruttegg geht es links weg auf den wiederhergestellten historischen Frutteggweg und hinunter nach Schüpfheim.

Die ganze Strecke ist ca 16km lang, davon 7.75km zum fahren. Die Beschreibung finden sie hier.

Sonntag, 10. März 2013

Geheimtipp Bannalp

Walenstöcke über der Bannalp

Der Winter ist weiterhin voll da, und so besuchte ich mit dem Snowbike die Bannalp. Ab Stans nach Wolfenschiessen, dann hinauf nach Niedrrickenbach und dann mit der Seilbahn von 900 hinauf auf 1700m zur Bergstation Chrüzhütte. Von hier geht der Skilift hinauf zum Nätschboden, wo eine gemütliche Schneebar lockt.


Hier geht rechts ein Lift hinunter nach Urnerstaffel, wo heute gerade ein Skiclubrennen stattfand.
So fuhr ich die beiden Pisten von Nätschboden hinunter zur Chrüzhütte und es war toll: Einfache, aber interessante Pisten, wenig Leute, nette Hilfe am Skilift, ich konnte nicht genug bekommen und bekam mein Snowbike immer besser in den Griff.
Fazit: Kleine Skigebiete sind ein Erlebnis: Sehr gute Preis-Leistung, gemütliches Stimmung, keine Hektik.

Sonntag, 3. März 2013

Skisafari im Kanton Schwyz


Heute waren die perfekten Verhältnisse für diese Skisafari: Sonne, Schnee bis ins Flachland (Illgau ist auf 800m), Hochnebel tief oder aufgelöst, und Wochenende. So wollte ich diese Runde mit meinem Snowbike fahren.


Von Ried im Muotatal fuhr ich erst nach Illgau, da ich befürchtete, keinen Parkplatz in Illgau mehr zu finden. Es hätte aber noch gehabt.


Dann mit der Kabinenbahn hoch nach St. Karl. Die Bahn ist nicht sehr leistungsfähig, so musste man halt etwas warten, gut zum entschleunigen. Es waren alles Schlittler, Gemelfahrer und Schneeschuhwanderer.
Die Skisafari kostet 27 Franken und dauert 3 - 4 Stunden, ca. 22km, davon 14km Abfahrt, 6 Bahnen.


Dann Abfahrt Richtung Hand oberhalb Schwyz. Noch hat es Nebel im Bleichland (so sagen die Steinböcke im Bündner Werbespot). In Handgruobi dann Schlepplift nach Grossenboden und Schlepplift auf den Brünnelistock.



und natürlich hinüber zum grossen Mythen. Dann folgte die Abfahrt nach Oberiberg.


Diese 5km lange Abfahrt wird wenig befahren, denn man wechselt vom Mythen-Gebiet ins Gebiet Hoch-Ybrig. Dafür hatte ich in Illgau eine andere Karte gekriegt.
In Oberiberg verpflegte ich mich mit ausgezeichneten Weisswürsten, dann gings wieder hoch mit der Sesselbahn, danach mit dem Schlepplift hinauf zum Laucherenstöckli.


Sicht vom Laucherenstöckli hinunter nach Oberiberg.
Dann hinunter nach Fuederegg und dann mit dem Sessellift hoch zum Spirstock.


Die Abfahrt vom Spirstock geht rechts dem Hang entlang hinüber zur Laucherenchappelen und danach links steil hinunter nach Illgau. Die Abfahrt ist 6km lang.


Die Piste ist ab Abzweigung Illgau ziemlich steil und ich war der EINZIGE Ski- oder eben Snowbikefahrer an einem der besten Skitage 2013! Es hatte bloss einige Schneeschuhläufer.
Nach dreieinhalb Stunden war ich wieder in Illgau.
Diese Skisafari ist ein Traum.

Über dem Nebel - Panoramawelt


Am Samstag war die Nebelgrenze über 1500m, das motivierte mich, endlich mal Lungern-Schönbühl zu besuchen. Wie man sieht, ist der Name Panoramawelt passend.
Ab halb zwei kostete die Nachmittagskarte noch 20 Franken, und schon bald war ich über dem Nebel.


Bekanntlich wurde ja letzten Winter ein Mast geknickt, und die Betreiber entschlossen sich, den Skibetrieb einzustellen und nur noch Schlittler, Schneewanderer und Schneeschuhläufer sowie Freerider zu bedienen.
Die Pisten werden nicht mehr gemacht, nur noch die Wege. Die Skilifte fahren nicht mehr, wohl aber die Kabinenbahn Lungern-Turren und der Sessellift Turren-Schönbühl.


So macht Schneeschuhlaufen Spass. Ich marschierte bis zum Knick und dann nach links auf der Krete bis zum Höchgumme.


Dort sah man dann auch ins Bernbiet.



Dann folgte Abstieg, teilweise auch mit dem gelben RuchXbob, und dann rasante Schlittelfahrt nach Turren.
Fazit: Der RuckXbob ist das einzig brauchbare zum Schneeschuhlaufen, das Gepäck ist im Schlitten, und im Tiefschnee säuft er nicht sofort ein, an diesem Tag war eine harte Schneeschicht unter dem Neuschnee.


Sonntag, 17. Februar 2013

Schneeschuhe und Schlitten RuckXbob


Am Donnerstag machte ich eine Tour von Romoos-Holzwegen aus nach dem Napf. Heute nahm ich meinen RuckXbob mit, einen speziellen Schlitten mit Tragegestell, siehe Bild aus der Website von winterfun.ch.


Man trägt den Schlitten auf einem Tragegestell von Deuter. Er kann mit dem Gepäck gefüllt werden, ich habe einen kleinen Rucksack hineingesteckt, damit nichts herumtanzt. Der Schlitten passt in eine Schneeschuhspur, allerdings kippt man gelegentlich in den Tiefschnee.
Eigentlich ist dieses Gerät die Entsprechung des Mountainskyvers im Winter: Hoch mit den Schneeschuhen, oben abpacken, aufsitzen und hinunter fahren. Es geht nicht bei allen Schneeverhältnissen, aber es ist das Beste für diesen Zweck.

Hier mein RuckXbob vor der Stächelegg.


Dienstag, 1. Januar 2013

Snowbikekurs Mörlialp


Schon lange suchte ich ein gutes Schneegefährt, da ich ja nicht Ski fahren kann. Vor einigen Wochen fand ich dann das Brenter-Snowbike auf dem Internet. Die werden nur vermietet wenn man auch einen Kurs macht, einen solchten machten Schwägerin Rosi und ich auf der Mörlialp.


Sicht von der Mörlialp, Bully-Bar, auf den Sarnersee
Und die Werbung hat nicht zuviel versprochen: Machten wir zwei Nichtskifahrer anfänglich noch ganz zaghafte Schritte, so kurvten wir nach zwei Stunden bereits schwungvoll von der Bullybar die Piste hinunter, auch dank unseres sehr guten Lehrers Oliver.


So stellt Brenter den Lernerfolg dar, und wirklich, der Fun war schnell da und auch der Muskelkater am nächsten Tag, erstaunlicherweise in den Armen.

Man macht wirklich sehr schnelle Fortschritte und man stürzt sehr wenig, und wenn, ist es eher ein Wegrutschen. Die kleinen Skis an den Füssen stützen sehr gut und man sitzt tief, beides hilft bei der Stabilität.
Nun, ich habe bereits ein eigenes Snowbike Secondhand gekauft und will nun auch vermehrt Schnee und Sonne geniessen.

Fazit: Der Mut zu Neuem hat sich gelohnt, es ist einfach, es ist toll, aber es ist nicht billig.