Sonntag, 10. März 2013

Geheimtipp Bannalp

Walenstöcke über der Bannalp

Der Winter ist weiterhin voll da, und so besuchte ich mit dem Snowbike die Bannalp. Ab Stans nach Wolfenschiessen, dann hinauf nach Niedrrickenbach und dann mit der Seilbahn von 900 hinauf auf 1700m zur Bergstation Chrüzhütte. Von hier geht der Skilift hinauf zum Nätschboden, wo eine gemütliche Schneebar lockt.


Hier geht rechts ein Lift hinunter nach Urnerstaffel, wo heute gerade ein Skiclubrennen stattfand.
So fuhr ich die beiden Pisten von Nätschboden hinunter zur Chrüzhütte und es war toll: Einfache, aber interessante Pisten, wenig Leute, nette Hilfe am Skilift, ich konnte nicht genug bekommen und bekam mein Snowbike immer besser in den Griff.
Fazit: Kleine Skigebiete sind ein Erlebnis: Sehr gute Preis-Leistung, gemütliches Stimmung, keine Hektik.

Sonntag, 3. März 2013

Skisafari im Kanton Schwyz


Heute waren die perfekten Verhältnisse für diese Skisafari: Sonne, Schnee bis ins Flachland (Illgau ist auf 800m), Hochnebel tief oder aufgelöst, und Wochenende. So wollte ich diese Runde mit meinem Snowbike fahren.


Von Ried im Muotatal fuhr ich erst nach Illgau, da ich befürchtete, keinen Parkplatz in Illgau mehr zu finden. Es hätte aber noch gehabt.


Dann mit der Kabinenbahn hoch nach St. Karl. Die Bahn ist nicht sehr leistungsfähig, so musste man halt etwas warten, gut zum entschleunigen. Es waren alles Schlittler, Gemelfahrer und Schneeschuhwanderer.
Die Skisafari kostet 27 Franken und dauert 3 - 4 Stunden, ca. 22km, davon 14km Abfahrt, 6 Bahnen.


Dann Abfahrt Richtung Hand oberhalb Schwyz. Noch hat es Nebel im Bleichland (so sagen die Steinböcke im Bündner Werbespot). In Handgruobi dann Schlepplift nach Grossenboden und Schlepplift auf den Brünnelistock.



und natürlich hinüber zum grossen Mythen. Dann folgte die Abfahrt nach Oberiberg.


Diese 5km lange Abfahrt wird wenig befahren, denn man wechselt vom Mythen-Gebiet ins Gebiet Hoch-Ybrig. Dafür hatte ich in Illgau eine andere Karte gekriegt.
In Oberiberg verpflegte ich mich mit ausgezeichneten Weisswürsten, dann gings wieder hoch mit der Sesselbahn, danach mit dem Schlepplift hinauf zum Laucherenstöckli.


Sicht vom Laucherenstöckli hinunter nach Oberiberg.
Dann hinunter nach Fuederegg und dann mit dem Sessellift hoch zum Spirstock.


Die Abfahrt vom Spirstock geht rechts dem Hang entlang hinüber zur Laucherenchappelen und danach links steil hinunter nach Illgau. Die Abfahrt ist 6km lang.


Die Piste ist ab Abzweigung Illgau ziemlich steil und ich war der EINZIGE Ski- oder eben Snowbikefahrer an einem der besten Skitage 2013! Es hatte bloss einige Schneeschuhläufer.
Nach dreieinhalb Stunden war ich wieder in Illgau.
Diese Skisafari ist ein Traum.

Über dem Nebel - Panoramawelt


Am Samstag war die Nebelgrenze über 1500m, das motivierte mich, endlich mal Lungern-Schönbühl zu besuchen. Wie man sieht, ist der Name Panoramawelt passend.
Ab halb zwei kostete die Nachmittagskarte noch 20 Franken, und schon bald war ich über dem Nebel.


Bekanntlich wurde ja letzten Winter ein Mast geknickt, und die Betreiber entschlossen sich, den Skibetrieb einzustellen und nur noch Schlittler, Schneewanderer und Schneeschuhläufer sowie Freerider zu bedienen.
Die Pisten werden nicht mehr gemacht, nur noch die Wege. Die Skilifte fahren nicht mehr, wohl aber die Kabinenbahn Lungern-Turren und der Sessellift Turren-Schönbühl.


So macht Schneeschuhlaufen Spass. Ich marschierte bis zum Knick und dann nach links auf der Krete bis zum Höchgumme.


Dort sah man dann auch ins Bernbiet.



Dann folgte Abstieg, teilweise auch mit dem gelben RuchXbob, und dann rasante Schlittelfahrt nach Turren.
Fazit: Der RuckXbob ist das einzig brauchbare zum Schneeschuhlaufen, das Gepäck ist im Schlitten, und im Tiefschnee säuft er nicht sofort ein, an diesem Tag war eine harte Schneeschicht unter dem Neuschnee.