Sonntag, 31. Mai 2015

Lorze-Sihl-Gottschalkenberg-Gubel-Lorze


Diese wunderschöne Route im Zugerland/Zürich wollte Willi Schumacher wieder einmal fahren. Dazu nützten wir diesen wunderschönen Sonntag, obwohl Sonntage auf dieser Strecke nicht so optimal sind der vielen Wanderer wegen.
Es war gut möglich, den Töff (KTM-eFatbike) auf den Heckträger zu laden. Es brauchte einfach Spansets anstelle der vorhandenen Riemli.
Die Route: Lorzentobel bei Cham, hoch nach Neuägeri, Strasse nach Edlibach, bei Lüthärtigen weg Richtung Sihl, der Sihl entlang bis Hüttner Brücke, hoch zum Gottschalkenberg, nach einer Mittagsrast über Gubel wieder hinunter ins Lorzentobel. Route hier, ca. 45km, ca. 1100 Hm.

Highlights: Eigentlich alles: Gemütliches Einrollen im Lorzentobel, schöne Landschaft auf der Höhe, Tunnels und Galerie im Sihltal, relativ einfacher Aufstieg zum Gottschalkenberg, Top-Höhenweg-Abfahrt, Schlussfahrt zur alten Lorzenbrücke. Diese Strecke lässt sich nur schwer toppen, entsprechend viele Biker sieht man.


Das Bike bewährte sich bestens auf den Wurzeltrails und Sumpflöchern. Ich fuhr etwas gemächlicher, aber das ist gut so.
Die Variante über Lüthärtigen statt über Neuheim machte aus einer tollen Route eine noch etwas bessere.
Fazit: Biken mit eFatbike ist easier: Fette Pneus machen Trails einfacher, der Motor erleichtert die Steigungen, die stärkeren Leitungsstufen machen die Rampen einfach - einfach fahren und geniessen.
Am Schluss waren beim Akku noch 2 von 5 Balken, fast alles im eco-Modus gefahren, ideal zum Mitfahren mit "richtigen" Bikern.

Samstag, 23. Mai 2015

Packesel


Dank der Hilfe von Marc Schneider von Tandem Schweiz in Wolhusen, einem Geschäft, das sich mit Fatbikes auskennt, ist mein Bike jetzt vollausgerüstet: Kotflügel vorn: SKS Grand DAD, Schloss von Trelock um das Sattelrohr gewickelt, und natürlich der neue Packträger mit Rücklicht. Ich habe das Gerät für den Einkauf getestet, vollbepackt mit zwei Velotaschen und einer Tasche darüber, funktioniert bestens, und natürlich mit dem Motor auch in steilen Anstiegen.


Der Träger ist ein Topeak Explorer Disc, nicht speziell für Fatbikes, sondern speziell breit für Velos mit Scheibenbremsen.


Marc musste zwei Verlängerungen nach innen absägen, welche Platz für die Scheibenbremse schafften, jetzt passt der Träger. Auch ein gutes Rücklicht hat jetzt Platz, aber dafür kein Schutzblech mehr. Allerdings hat der Träger oben eine Platte, welche auch als Spritzschutz dient, und eine Federklemme zum Gepäck anklemmen.


Die Minifusspumpe rechts funktioniert recht wirkungsvoll, sie hat ein Pumpvolumen von 190 cm3 und ein Gewicht von 489g. Dank der geringen Höhe ist sie rucksacktauglich. Die einbebaute Druckanzeige ist bei geringen Drücken untauglich. Links der SKS Airchecker. Das ist ein Supertool für Fatbikefahrer.


Der Airchecker zeigt den Druck auf 0.1bar genau an. Mit dem orangen Knopf kann man Druck ablassen. So kann ich den Druck für Strassenbetrieb auf 0.7 bar einstellen und im Gelände weniger (muss ich noch austesten). Mit der Pumpe kann ich bei Bedarf wieder für die Strasse nachpumpen.
Der Airchecker wiegt 44g und hat ein Doppelventil für Schrader und für Auto, er kostet ca. 23 Franken.



Sonntag, 17. Mai 2015

Luftdruck

Wieviel Luft soll im Fat-Reifen sein?
Auf meiner Napftour habe ich oben auf dem Napf den Reifendruck auf weniger als ein halbes bar gesenkt. So war es super über die steinigen und wurzeligen Wege hinunter.
Aber auf dem Asphalt oder auf Kieswegen lärmt das Bike und die Einlenkfähigkeit nimmt stark ab.
Für die gestrige Überlandtour habe ich etwa auf 0.7 bar gepumpt. Das Bike läuft ruhig, lenkt sauber, aber federt nicht so weich.
Also muss man wohl oder übel den Druck anpassen. Das ist mit einer kleinen Rucksackpumpe aber nicht so toll.
Ich habe im Internet gesucht und etwas gefunden:
http://karawane-shop.ch/Mini-Fusspumpe-digital-bis-12-bar


Diese Pumpe habe ich bestellt und werde bald über die Nützlichkeit berichten.



Freitag, 15. Mai 2015

Härtetest mit der ultimativen Napftour



Napf 14.05.2015, erstmals alles hochgefahren mit meinem KTM macina freeze e-Fatbike.

Links mein damaliges Bike, ein australisches Ricardo ohne Federung.

Heute Auffahrt wollte ich die Grenzen des Bikes ausloten, sei es bezüglich Geländetauglichkeit und bezüglich Akkukapazität.
Dafür wählte ich die Tour, die ich für die ultimative Napftour überhaupt halte, zumindest ab Luzerner Seite: Start in Wolhusen, Auffahrt wie bei Stöckli Bike Marathon über Ebnetwald, Oberlehn ob Menzberg, Gmeinalp, Chrotthütten, Querverbindung nach Hapfig, Mörderlikilometer nach Stächelegg, Napf, Abfahrt alter Wanderweg nach Kreuzung hinter Hapfig, alter Wanderweg nach Chrotthütte, Abfahrt nach Wiggerhütte, wieder hoch nach Eygatter, über Mülibüel, auf dem Höhenweg bis Honegg, Abfahrt nach Willisau, retour über Ostergau und Pilgerweg nach Geiss und Wolhusen.
Streckenlänge 55km, 1300 Höhenmeter, gpx-Link hier.


Oberlehn, 1100 m.ü.M., 500 Höhenmeter ab Wolhusen, fast alles im eco-Modus, noch vier Balken.


Blick auf die Viertausender ab Oberlehn


Stächelegg, 1307 M.ü.M., 700 Hm ab Wolhusen, noch drei Balken


Stächelegg mit dem Hotpot vor dem Panorama


Auf dem Napf (hinten der Parkierbaumstamm) noch drei Balken, also bis hier kein Problem, trotz der starken Anstiege, immer noch viel Akku. So entschloss ich mich, die Runde über den Lutherthaler Höhenweg anzuhängen.


Blick zurück nach Stächelegg


Auf Honegg, nahe Willisau, immer noch 2 Balken, bis dahin waren einige ganz giftige Anstiege zu bewältigen.


Honegg mit seinen markanten Bäumen ist ein wunderschöner Rastplatz.

Ab hier Abfahrt nach Willisau, Fahrt über Ostergau, letzter steiler Aufstieg nach Badhuet, im Sport-Modus, es hat etwa noch einen Kilometer Restanzeige, dann im Wäldli zwischen Geiss und Wolhusen ist der Akku leer, jetzt sehe ich ,wie ein 24-Kilo-Velo aufwärts ohne Motor zu bewegen ist. Reichweite ca. 53km mit ca. 1250 Höhenmetern.

Erkenntnise: Die Reichweite viel besser als erwartet dank dem vielen Fahren im eco-Modus, steile Rampen sind mit Motor im Tour- oder Sportmodus leicht zu bewältigen, das Fahren mit fetten Reifen ist super gut, ich konnte alle fast Schwierigkeiten fahren, kein Sturz, das Teil hält aufwärts und abwärts immer gut.
Fährt man im eco-Modus, so wird man körperlich immer noch ziemlich gefordert.

Was ich lernen musste: 
An Rampen darf man im Tour- und Sportmodus nicht zu stark treten, man muss eher den Motor über die Pedalen steuern. 
Fährt man die Reifen mit wenig Druck, so verhalten sie sich etwas träge, man muss stark einlenken. Ebenfalls ist das Verhalten an den schrägen Grabenwänden gewöhnungsbedürftig.

Fazit: Voll praxistauglich. Ich brauche nichts anderes mehr.






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Montag, 11. Mai 2015

Alles geht - und wie!


Heute gings mit Luki (mit seinem neuen Scott Genius 29er) auf eine leichte Tour im Napfgebiet, Menzberg - St. Joder - Willisau.
Das Bike ist einfach toll: Die Räder gehen überall durch, man fährt ohne viel zu überlegen und kann die Gegend geniessen. Und geht es bergauf, eco-Modus und man fährt sportlich noch etwas gefordert, aber viel leichter, mit Tour-Modus schon fast schon selbst.
Ich habe die ganze Tour (ausser am Schluss) im eco-Modus oder ohne Motor gefahren, nach 20 km und 570 HM war der Akku noch dreiviertel voll.
Fazit: Fat und Bosch sind eine Traumkombination, das Bike ist noch besser als ich dachte.

Samstag, 2. Mai 2015

Endlich da!


Nach langer Lieferverzögerung infolge Problemen mit dem Rahmen ist es da: Mein KTM Macina freeze plus Elektro-Fatbike. Und alles funktioniert.


Hier sieht man, wie die Verbindung von breitem Hinterbau und Motoraufnahme gelöst wurde. Der Motor ist nach rechts versetzt eingebaut, mit einer geschwungenen Kurbel wird links die nötige Freiheit erreicht.


Gerade und geschwungene Kurbel.

Jetzt habe ich einmal die Fahrt von Schötz nach Wolhusen gemacht und heute dann den Lenker von 72 auf 62 cm verschmälert. Jetzt passts.
Auf der Strasse und in leichtem Gelände super, jetzt kommen die anspruchsvolleren Sachen.
Es ist schon toll, am Anstieg die Leistung hochzuschrauben und hopp!