Freitag, 15. Mai 2015

Härtetest mit der ultimativen Napftour



Napf 14.05.2015, erstmals alles hochgefahren mit meinem KTM macina freeze e-Fatbike.

Links mein damaliges Bike, ein australisches Ricardo ohne Federung.

Heute Auffahrt wollte ich die Grenzen des Bikes ausloten, sei es bezüglich Geländetauglichkeit und bezüglich Akkukapazität.
Dafür wählte ich die Tour, die ich für die ultimative Napftour überhaupt halte, zumindest ab Luzerner Seite: Start in Wolhusen, Auffahrt wie bei Stöckli Bike Marathon über Ebnetwald, Oberlehn ob Menzberg, Gmeinalp, Chrotthütten, Querverbindung nach Hapfig, Mörderlikilometer nach Stächelegg, Napf, Abfahrt alter Wanderweg nach Kreuzung hinter Hapfig, alter Wanderweg nach Chrotthütte, Abfahrt nach Wiggerhütte, wieder hoch nach Eygatter, über Mülibüel, auf dem Höhenweg bis Honegg, Abfahrt nach Willisau, retour über Ostergau und Pilgerweg nach Geiss und Wolhusen.
Streckenlänge 55km, 1300 Höhenmeter, gpx-Link hier.


Oberlehn, 1100 m.ü.M., 500 Höhenmeter ab Wolhusen, fast alles im eco-Modus, noch vier Balken.


Blick auf die Viertausender ab Oberlehn


Stächelegg, 1307 M.ü.M., 700 Hm ab Wolhusen, noch drei Balken


Stächelegg mit dem Hotpot vor dem Panorama


Auf dem Napf (hinten der Parkierbaumstamm) noch drei Balken, also bis hier kein Problem, trotz der starken Anstiege, immer noch viel Akku. So entschloss ich mich, die Runde über den Lutherthaler Höhenweg anzuhängen.


Blick zurück nach Stächelegg


Auf Honegg, nahe Willisau, immer noch 2 Balken, bis dahin waren einige ganz giftige Anstiege zu bewältigen.


Honegg mit seinen markanten Bäumen ist ein wunderschöner Rastplatz.

Ab hier Abfahrt nach Willisau, Fahrt über Ostergau, letzter steiler Aufstieg nach Badhuet, im Sport-Modus, es hat etwa noch einen Kilometer Restanzeige, dann im Wäldli zwischen Geiss und Wolhusen ist der Akku leer, jetzt sehe ich ,wie ein 24-Kilo-Velo aufwärts ohne Motor zu bewegen ist. Reichweite ca. 53km mit ca. 1250 Höhenmetern.

Erkenntnise: Die Reichweite viel besser als erwartet dank dem vielen Fahren im eco-Modus, steile Rampen sind mit Motor im Tour- oder Sportmodus leicht zu bewältigen, das Fahren mit fetten Reifen ist super gut, ich konnte alle fast Schwierigkeiten fahren, kein Sturz, das Teil hält aufwärts und abwärts immer gut.
Fährt man im eco-Modus, so wird man körperlich immer noch ziemlich gefordert.

Was ich lernen musste: 
An Rampen darf man im Tour- und Sportmodus nicht zu stark treten, man muss eher den Motor über die Pedalen steuern. 
Fährt man die Reifen mit wenig Druck, so verhalten sie sich etwas träge, man muss stark einlenken. Ebenfalls ist das Verhalten an den schrägen Grabenwänden gewöhnungsbedürftig.

Fazit: Voll praxistauglich. Ich brauche nichts anderes mehr.






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